Bewag stellt Umspannwerk für Graffiti-Aktion zur Verfügung

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Ein tolle Aktion startete das Berliner Energieunternehmen Bewag: Rund zehn Jugendliche von der sozialpädagogisch und künstlerisch betreuten Graffiti-Gruppe des Bezirksamtes Charlottenburg durften ein fantasievolles Motiv an eine Giebelwand sprühen. Es zeigt einen Graffiti-Stammbaum mit der Geschichte der "Sprühkunst". In dessen Baumkrone wird jeder der beteiligten jungen Künstler sein Namenszeichen anbringen.


Für diese Kunst-Aktion stellt die Bewag den Hobby-Sprayern nicht nur die Wand des Umspannwerkes, sondern auch ein Gerüst zur Verfügung. Damit kann die gesamte Fläche von 13 Meter Höhe und acht Meter Breite verziert werden. Mit dieser Aktion will die Bewag einerseits einen Beitrag zur Verschönerung des Stadtbildes leisten. Andererseits möchte sie die Arbeit der Streetworker im Bezirk Charlottenburg unterstützen, auf deren Initiative dieser Workshop durchgeführt wurde. Gleichzeitig soll damit jungen Menschen eine Möglichkeit zu kreativer Freizeitgestaltung aufgezeigt werden.


Bewag-Vorstand J. Bruce Jones zeigte sich von der Aktion begeistert: " In Zeiten leerer Haushaltskassen gewinnt die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privaten Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Wir hoffen, dass diese Aktion auch von den Berlinerinnen und Berlinern positiv aufgenommen wird. Mir jedenfalls gefällt das Motiv - und auch die Idee: dass ein Umspannwerk nicht nur als Bauwerk zur sicheren Stromversorgung unserer Stadt dient, sondern auch als überdimensionale Leinwand für ein kunstvolles Graffiti."