Bewag senkt Kohlendioxid-Ausstoß kontinuierlich

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Die Bewag hat die Kohlendioxid (CO2)-Emissionen ihrer Kraftwerke seit 1990 um 21,25 Prozent gesenkt. Damit hat der Berliner Energiedienstleister die von der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen internationaler Klimaschutz-Konferenzen abgegebene Selbstverpflichtung, ihren CO2-Ausstoß in Deutschland bis zum Jahr 2008 um 21 Prozent zu verringern, bereits heute erfüllt. Betrugen die Emissionen des Treibhausgases aus den Anlagen der Bewag 1990 noch 13,2 Millionen Tonnen pro Jahr, so gingen diese bis zum Jahr 2000 um 2,8 Millionen Tonnen auf nunmehr 10,4 Millionen Tonnen pro Jahr zurück.


Darüber hinaus trägt die Bewag als größter westeuropäischer Wärmeversorger auch durch den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zur Senkung des CO2-Ausstoßes in Berlin bei. So sinken durch den effizienten Brennstoffeinsatz bei der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme einerseits die spezifischen Emissionen für jede erzeugte Energieeinheit deutlich, andererseits führt die Herstellung von Fernwärme zur Verdrängung emissionsträchtiger Hausbrandstellen. Da es technische Anlagen zur Verringerung der CO2-Emissionen nicht gibt, wurde diese erfreuliche Entlastung der Umwelt durch die Steigerung der Brennstoffenergieausnutzung sowie Umstellungen einzelner Heizkraftwerke und Heizwerke auf emissionsärmere Brennstoffe erreicht. Außerdem trugen die Stilllegungen alter Anlagen mit hohen Emissionen und der Einsatz der neuen, mit Erdgas betriebenen hocheffizienten kombinierten Gas- und Dampfturbinenanlage im Heizkraftwerk Mitte zu dieser Entlastung bei.