Bewag mit verbessertem Ergebnis und höherer Dividende

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com
Der Vorstand der Bewag Aktiengesellschaft, Berlin, hat dieser Tage den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 1998/99 aufgestellt. Aufgrund deutlicher Kostenreduzierungen ist der Jahresüberschuss gegenüber dem Geschäftsjahr 1997/98 um 6,5 Prozent auf 297 Millionen Mark gestiegen. Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat der Bewag in der Sitzung am 30. September dieses Jahres vorschlagen, davon 246,4 Millionen Mark zur Ausschüttung einer um zehn Prozent auf 1,10 Mark erhöhten Dividende je Stückaktie auf das voll gewinnberechtigte Grundkapital von 1120 Millionen Mark zu verwenden und 50,6 Millionen Mark steuerfrei in die Gewinnrücklagen einzustellen.


Der Umsatz im Stromgeschäft ging im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3,6 Prozent auf 2972 Millionen Mark zurück. Gleichzeitig stiegen die Wärmeerlöse um 3,3 Prozent auf 850 Millionen Mark an. Einschließlich 47 Millionen DM der am 1. April 1999 eingeführten Stromsteuer verminderten sich die Umsatzerlöse der Bewag 1998/99 ingesamt um 1,5 Prozent auf 3901 Millionen Mark. Gleichzeitig konnten bei den Aufwendungen deutliche Einsparungen erreicht werden. So verringerte sich vor allem der Materialaufwand um 12,2 Prozent oder 150 Millionen Mark auf 1078 Millionen Mark. Zu einer Ergebnisbelastung haben hingegen leicht erhöhte Personalaufwendungen und die auf 210 Millionen Mark weiter gestiegene Konzessionsabgabe an das Land Berlin geführt.


Das um außerordentliche Faktoren bereinigte DVFA/SG-Ergebnis hat sich um 20 Millionen Mark auf 311 Millionen Mark weiter verbessert. Die um 50,7 Prozent auf 531 Millionen Mark reduzierten Investitionen konnten vollständig aus dem um 164 Millionen Mark auf 1016 Millionen Mark gestiegenen Cashflow finanziert werden.