Umweltverträglich

Bewag-Fernwärme verspricht: Keine Heizkostenerhöhung in 2003

Frohe Kunde für rund eine halbe Million Fernwärme-Kunden in Berlin: Im Gegensatz zu Mietern mit Öl- und Gasheizungen hätten sie im laufenden Jahr keine Heizkostenerhöhungen zu befürchten. Die Bewag hofft sogar auf eine leichte Reduktion der Kosten - vorausgesetzt, das Wetter spielt ähnlich mit wie im vergangenen Jahr.

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Die Mieter von mehr als 500.000 fernwärmeversorgten Wohnungen in Berlin haben offenbar Glück gehabt. Anders als Nutzer von Öl- und Gasheizungen hätten die Bewag-Fernwärme-Kunden keine Heizkostenerhöhungen für 2003 zu befürchten, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Wenn im Jahr 2003 ähnliche Temperaturen wie im Vorjahr herrschen sollten, rechne die Bewag aufgrund der kommenden Preisanpassungen sogar mit einer leichten Reduktion der Heizkosten, hieß es.

Die gerade stark gestiegenen Ölpreise und die erhöhte Ökosteuer bei Erdgas hätten der Mitteilung zufolge schon jetzt zu vermehrten Anfragen nach Fernwärmeanschlüssen geführt. Die Bewag sieht durch diese Tendenz einen Vorteil für die ganze Stadt, denn bei einer Umstellung von Öl auf Fernwärmeheizung werde pro beheizter Wohnung rund eine Tonne CO2-Emission pro Jahr gespart. Dies sei aufgrund des von der Bewag eingesetzten umwelt- und ressourcenschonenden Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung möglich. Dabei werden gleichzeitig Strom und Fernwärme erzeugt.

Die Bewag ist mit ihrem über 1.200 Kilometer langen Wärmeleitungsnetz, 11 Heizkraftwerken und 11 Heizwerken nach eigenen Angaben der größte Fernwärmeversorger Westeuropas. Der Anteil der BewagWärme am Berliner Wärmemarkt beträgt zirka 27 Prozent.