Erfolgskurs

Bewag-Ergebnis vor Ertragssteuern deutlich gestiegen

Die Bewag hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres das Ergebnis vor Ertragssteuern um 42,9 Prozent steigern können.

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"Die Bewag hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ihren wirtschaftlichen Erfolgskurs fortgesetzt: Absatz, Umsatz und Ergebnis wurden gesteigert, der Kundenservice weiter verbessert, der Marktanteil in Berlin bei fast 90 Prozent behauptet. Die frühzeitig eingeleiteten Kostensenkungsprogramme greifen ebenfalls. Insgesamt ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt und für die kommenden Aufgaben - auch im Hinblick auf die Bildung der so genannten Neuen Kraft im Nordosten Deutschlands - gut gerüstet", bilanzierte Dietmar Winje, Vorsitzender des Vorstandes der Bewag Aktiengesellschaft anlässlich der Veröffentlichung des Aktionärsbriefs für den Verlauf der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2000/2001 (1. Juli 2000 bis 31. März 2001).


Trotz des anhaltenden Wettbewerbsdruckes und gestiegener Brennstoffpreise hat die Bewag im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 240 Millionen Euro erzielt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (168 Millionen Euro) bedeutet dies eine Verbesserung um 42,9 Prozent. Der Stromabsatz stieg in den ersten neun Monaten um 61,3 Prozent auf 17 792 Gigawattstunden gegenüber dem Vergleichszeitraum. Trotz um 8,1 Prozent verringerter Umsatzerlöse im Geschäft mit Endkunden haben sich die Umsatzerlöse im gesamten Stromgeschäft durch Ausweitung des Stromhandels von 1041 Millionen Euro um 8,3 Prozent auf 1127 Millionen Euro erhöht. Der gegenüber dem Vorjahr kältere Winter führte auch zu einem Anstieg des Wärmeabsatzes um 264 Gigawattstunden auf 7455 Gigawattstunden. Gleichzeitig erhöhten sich die Umsatzerlöse im Wärmegeschäft von 319 Millionen Euro um 1,4 Prozent auf 324 Millionen Euro.


Wegen des erweiterten Stromhandelsgeschäftes rechnet der Berliner Energiedienstleister damit, dass die Stromerlöse im Geschäftsjahr 2000/01 gegenüber dem letzten Geschäftsjahr steigen werden. Aufgrund der gegenüber dem Vorjahreszeitraum kühleren Witterung werden zudem im Wärmegeschäft ein Absatzanstieg und höhere Erlöse erwartet.