Fachpersonal

Bewag bietet Dresden Hilfe an

Auch wenn die Pegelstände sinken, für viele Bewohner der vom Hochwasser betroffenen Städte fängt jetzt die Arbeit erst an. Und auch die Mitarbeiter der Stadtwerke Dresden wissen vermutlich nicht, welchen Schaden sie zuerst beheben sollen. Hilfe kommt jetzt von den Kollegen der Berliner Bewag, sie stehen mit Service- und Montagefahrzeugen bereit.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Während in Sachsen-Anhalt und Brandenburg die Flutwelle noch erwartet wird, hat das "Jahrhunderthochwasser" im Raum Dresden endlich den Rückzug angetreten. Mit den fallenden Pegelständen wird erst jetzt das gesamte Ausmaß der Katastrophe erkennbar. In Teilen von Dresden musste während der Flut die Strom- und Wärmeversorgung außer Betrieb genommen werden. Andererseits wurden Anlagen und Leitungen durch die Gewalt des Wassers mehr oder weniger schwer beschädigt und funktionsuntüchtig. Für die jetzt beginnenden Aufräumungsarbeiten und den Wiederaufbau der Infrastruktur ist die funktionierende Strom- und Wärmeversorgung von größter Bedeutung.

Dazu erklärte Bewag-Vorstandssprecher Hans-Jürgen Cramer: "Die Bewag hat der durch das Ausmaß der Katastrophe sowohl personell als auch materiell überforderten Stadtwerke Dresden GmbH schnelle und umfangreiche Hilfe unterschiedlichster Art angeboten. Die Kollegen der Bewag sind mit dem Aufbau und der Funktion einer großstädtischen Strom- und Wärmeversorgung bestens vertraut. Derzeit stehen Service- und Montagefahrzeuge und anderes technisches Equipment wie Messtechnik, Pumpen, Reinigungs- und Trocknungsgeräte bereit, und das notwendige Fachpersonal sitzt buchstäblich auf gepackten Koffern. Da nur die Dresdner Kollegen den Bedarf an Hilfeleistung genau abschätzen können, erwarten wir bei der Bewag mit weiter fallenden Wasserständen voraussichtlich am Mittwoch ganz konkrete Anforderungen. Die Dresdner Kollegen können sicher sein: Wir werden jedes Hilfeersuchen schnell und unbürokratisch erfüllen und mit allen zur Verfügung stehenden Kräften und Mitteln helfen."