Kleine Anfrage

Beteiligung an Atomendlagern in Frankreich unter der Lupe

Das Thema Atommüll-Endlager bleibt in aller Munde. Das gilt in erster Linie fürs Inland, nicht erst seit den Skandalen um die Asse. Doch immer wieder ist auch das Ausland im Fokus. Aktuell geht es um Frankreich, was seit den Störfällen in Tricastin eine besondere Brisanz mitbringt.

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Berlin (red) - Nach der Beteiligung der Bundesrepublik an Atomendlagern für hochradioaktive Abfälle in Frankreich erkundigt sich die Linksfraktion in einer Kleinen Anfrage (16/10190). Die Regierung soll sagen, wie und seit wann Deutschland an einem geplanten Endlager in der Region Bure (Lothringen-Champagne) beteiligt ist und welche Vereinbarungen oder Verträge es zwischen beiden Ländern darüber gibt.

Gefragt wird, welche Position die Bundesregierung gegenüber den Plänen Frankreichs vertritt, in Lothringen nahe der deutschen Grenze ein "weiteres Atomendlager für hochradioaktive Abfälle einzurichten". Die Fraktion bezieht sich auf "örtliche Informationen", wonach die Einrichtung in Bure mit deutscher Beteiligung betrieben werde und Fachkräfte aus deutschen Institutionen ständig vor Ort tätig seien.