Entscheidung

Berlin: Vattenfall-Strompreiserhöhung genehmigt

In Berlin werden zum 1. Mai definitiv die Strompreise steigen. Das teilte heute die Preisprüfungsstelle in der zuständigen Berliner Senatsverwaltung mit, die zu Grunde gelegten Kostensteigerungen seien nicht zu beanstanden gewesen. So wird der Strom für Privatkunden um 5,2 Prozent teurer.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (ddp-bln/sm) - Die Preisprüfungsstelle in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft hat die vom Stromversorger Vattenfall beantragte Erhöhung der Tarife mit Einschränkungen genehmigt. Die Tarife werden demnach um durchschnittlich 5,2 Prozent für Privatkunden erhöht, wie ein Sprecher der Senatsverwaltung am Donnerstag sagte.

Für Gewerbekunden steigen sie um durchschnittlich 5,6 Prozent. Vattenfall hatte zum 1. Mai beantragt, den Privatkundentarif "Berlin Klassik" um 5,8 Prozent und den Gewerbekundentarif "Berlin Profi" um 6,5 Prozent anzuheben. Für "Berlin Klassik" gilt den Angaben zufolge ab 1. Mai ein Verbrauchspreis von 18,88 Cent pro Kilowattstunde (bisher 18,13 Cent) bei einem Grundpreis von 5,13 Euro pro Monat (bisher 4,59 Euro).

Die Prüfung der vorgelegten Kalkulation habe ergeben, dass die zu Grunde gelegten Kostensteigerungen aus der Vergangenheit rechtlich nicht zu beanstanden seien, fügte der Sprecher hinzu. Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linkspartei.PDS) und der Vorstand von Vattenfall Europe Berlin, Hans-Jürgen Cramer, hätten in einem gemeinsamen Gespräch die jetzt genehmigten Tarife festgelegt. Der Bescheid enthalte zudem die Auflage, auch Kostenvorteile durch Senkungen der Netznutzungsentgelte an die Stromkunden weiterzugeben.