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PotenziellDas Hauptproblem bei dem Ausbau der Solarenergie sei der Standortfaktor. In Berlin-Brandenburg ist laut einem Gutachten nun eine Fläche von 11.000 Hektar unbedenklich für Solaranlagen verwendbar. Mehrere Solaranlagen sind schon im Bau oder in Betrieb genommen wurden. Weitere Solarparks sind bei den Kommunen in Planung.
Potsdam (ddp-lbg/red) - In Brandenburg können auf einer Fläche von rund 11.000 Hektar Solaranlagen errichtet werden. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens der gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg. Der Staatssekretär im Infrastrukturministerium, Jörg Vogelsänger, sagte am Montag in Potsdam, das Land setze auf den Ausbau der erneuerbaren Energien. Neben Windkraft und Biomasse rücke die Solarenergie zunehmend in den Fokus. Die neuen Energien beanspruchten jedoch Flächen, was zu Konflikten in den Regionen führen könne.
Laut Vogelsänger gehört die Hauptstadtregion bundesweit zu den führenden Standorten für die industrielle Herstellung von Solarmodulen. Berlin und Brandenburg engagierten sich für einen weiteren Ausbau der Solarenergie. Dabei setze Berlin vor allem auf die Nutzung von Dachflächen, die in einem Solaratlas präsentiert würden. Zudem informiere ein Solarkataster über den aktuellen Ausbaustand dieser Energieform in der Hauptstadt.
In Brandenburg seien bereits erste Projekte für großflächige Solaranlagen realisiert worden, fügte Vogelsänger hinzu. Insgesamt seien in dem Gutachten 11.000 Hektar Fläche als konfliktarme Gebiete für Solarparks ermittelt worden. Nach Angaben des Ministeriums geht es dabei überwiegend um militärische oder zivile Konversionsflächen wie ehemalige Truppenübungs- und Flugplätze. Im Januar waren bei der Landesplanungsabteilung sieben Solarparks registriert, die im Bau oder schon in Betrieb sind. Sie umfassen zusammen 375 Hektar. In bereits genehmigten Bauplänen sind weitere 330 Hektar für Solarparks ausgewiesen. Zudem planen die Kommunen Solaranlagen auf einer Gesamtfläche von rund 2100 Hektar.
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