Kostensparen

Benzinpreise: Dieselfahrer sparen immer noch am meisten

Wählen Autofahrer einen Wagen mit Verbrennungsmotor, können sie mit einem Dieselantrieb am ehesten Kosten sparen. Benziner seien im Vergleich mit Autos mit Diesel- oder Gasantrieb hingegen bereits ab einer Fahrleistung von 10.000 Kilometern am teuersten, teilte der ADAC am Mittwoch in München mit.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

München (afp/red) - Der Autoclub hatte den Angaben zufolge jeweils die Antriebsarten bei den Modellen VW Golf, Opel Zafira, VW Touran und Mercedes E-Klasse getestet. Mit eingerechnet in ihr Ergebnis hätten die Tester nicht nur die Benzinpreise, sondern auch sonstige Kosten wie beispielsweise den Kaufpreis eines Fahrzeugs, Steuern, Werkstatt- oder Reifenkosten.

Der höhere Kaufpreis rentiere sich

Trotz eines allgemein höheren Kaufpreises seien Autos mit Dieselantrieb noch immer einer der Favoriten beim Kostensparen, urteilten die Tester. Beim Golf ließen sich im Vergleich zu Benzin- oder Autogasauto rund 70 Euro pro Monat sparen, sofern das Auto mehr als 40.000 Kilometer im Jahr unterwegs sei.

Bei der gleichen jährlichen Laufleistung seien bei den Modellen Zafira und Touran die Erdgasvarianten die günstigsten. Pro Monat ließen sich dadurch rund 100 Euro sparen. Bei der E-Klasse fielen die Kosten für Diesel- und Gasantrieb ähnlich aus - sie lägen im Monat bis zu 100 Euro unter den Kosten für den Benzinantrieb.

Benzinpreise leicht gesunken

Doch auch wer einen Benziner fährt, kann derzeit etwas aufatmen. Autofahrer in Deutschland mussten laut ADAC in der vergangenen Woche für einen Liter Super E10 im Schnitt 1,541 Euro zahlen, 2,5 Cent weniger als eine Woche zuvor. Auch Diesel habe sich verbilligt, wenn auch weniger stark. Im Schnitt habe der Preis für einen Liter Diesel-Kraftstoff bei 1,426 Euro gelegen, 1,6 Cent weniger als in der Vorwoche.