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WärmedämmungWer bei der Renovierung seines Eigenheims die Energieeinsparmöglichkeiten mit in Betracht zieht, kann viel Geld sparen. Hausbesitzer sollten eine anstehende Renovierung langfristig planen und sich möglichst im Vorfeld Rat bei einem Fachhandwerker oder Energieberater holen, rät der Fachverbands Wärmedämmverbundsysteme.
Baden-Baden (ddp.djn/sm) - "Muss ohnehin der Putz erneuert werden, dann schlägt eine fachgerechte Wärmedämmung je nach Objekt nur mit Mehrkosten von rund 25 bis 50 Euro pro Quadratmeter zu Buche", so Wolfgang Setzler, Geschäftsführer des Verbandes.
Während ein ungedämmtes Einfamilienhaus von 100 Quadratmetern Wohnfläche leicht 2000 bis 2500 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht, sinkt der Bedarf nach der Sanierung oftmals unter 1000 Liter. "Damit wären die Mehrkosten für die Dämmung nach etwa zehn Jahren amortisiert", so Setzler.
Im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms können Hauseigentümer bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau zinsgünstige Kredite oder einen Zuschuss beantragen. Das bereits seit 2006 bestehende Programm wurde durch das Konjunkturpaket im Januar 2009 noch einmal deutlich aufgestockt. So werden bei Ein- und Zweifamilienhäusern jetzt auch Einzelmaßnahmen wie die Außenwanddämmung gefördert.
Die Hauseigentümer können dafür einen günstigen Kredit über die KfW-Förderbank in Anspruch nehmen. Neben der direkten Förderung wurden auch die steuerlichen Rahmenbedingungen verbessert. Bei Handwerkerrechnungen können jetzt 20 Prozent der Arbeitskosten von maximal 6000 Euro von der Steuer abgesetzt werden.
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