Strom-News
EnergiewendeDie Kommunen warnen vor einem Scheitern der Energiewende und beklagen einen Rückstand beim Netzausbau, insbesondere bei regionalen Projekten. Wenn die Energiewende scheitere, werde das gravierende Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland und auch für den Wohlstand haben, hieß es.
Offenbar ist weniger der Netzausbau an sich strittig als vielmehr dessen Art und Weise.
Dortmund (dapd/red) - Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Die Deutsche Energieagentur habe einen Netzausbaubedarf von etwa 3.600 Kilometern bis 2020 ermittelt.
"Ob wir das wirklich schaffen, ist ungewiss, da der Netzausbau stockt", sagte Landsberg. Es werde übersehen, dass es auch um die regionalen Netze gehe. Hier bestehe ein zusätzlicher Ausbaubedarf von mehr als 196.000 Kilometer. "Schon jetzt gibt es vielerorts Bürgerproteste gegen Trassenführungen, gegen Speicher und auch gegen Windkraftanlagen", sagte Landsberg.
Laut einer im Dezember veröffentlichten Umfrage der Unternehmensberatung Putz & Partner unter 1.000 Bundesbürgern ist die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung für einen Netzausbau. Dies gelte auch, wenn es dafür nötig werde, Hochspannungsmasten im eigenen Wohnumfeld zu errichten. Allerdings stellen viele die Bedingung, beim Entscheidungsprozess nicht übergangen zu werden.
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Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist für einen Ausbau des Stromnetzes in Deutschland. Dies gilt auch, wenn es dafür nötig ist, Hochspannungsmasten im eigenen Wohnumfeld zu errichten, wie eine aktuelle Umfrage ergab. Allerdings stellen viele eine Bedingung: Sie wollen beim Entscheidungsprozess nicht übergangen werden.
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