Neuer Präsident

BEE will sich für Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz einsetzen

Der Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) hat einen neuen Präsidenten, Dietmar Schütz hat die Leitung der Verbandes übernommen. Bei der Mitgliederversammlung betonte er, dass er das Erneuerbare Energien-Wärmegesetz zu einem zentralen Punkt seiner Arbeit machen wolle.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Dietmar Schütz ist neuer Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Die Mitgliederversammlung hat den früheren Bundestagsabgeordneten heute einstimmig zum Nachfolger von Johannes Lackmann gewählt, der seit 1999 an der Spitze des Verbandes stand.

Schütz hat von 1987 bis 2001 den Wahlkreis Oldenburg im Bundestag vertreten. Als Berichterstatter im Umweltausschuss war er maßgeblich an der Formulierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beteiligt, so der BEE. Von 2001 bis 2006 war Dietmar Schütz Oberbürgermeister von Oldenburg.

Dietmar Schütz erklärte, die Schwerpunkte seiner Arbeit werden die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität sein. "Die Erfolgsgeschichte EEG muss weitergehen, ich möchte einen Beitrag dazu leisten, Wachstumshemmnisse aus dem Weg zu räumen", so Schütz. Ein zentrales Augenmerk wolle er auf die Entwicklung der Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt legen: "Die Wärmefrage und damit die Entwicklung der Energiekosten ist eine neue soziale Frage. Das vorgeschlagene Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz ist ein erster Schritt, löst aber vor allem im Gebäudebestand keine ausreichende Dynamik aus. Hier muss ein Erfolgsmodell her, das wie das EEG einen wahren Boom auslöst."