Abhängigkeit verringern

BEE fordert Wärmegesetz für erneuerbare Energien

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat die Bundesregierung erneut aufgefordert, die Abhängigkeit von Erdgas und Öl durch den Ausbau der Biokraftstoffnutzung und der Verwendung erneuerbarer Energien bei der Wärmeerzeugung zu reduzieren.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - "Nirgendwo sonst ist der Umstieg von alten auf neue Energieträger so einfach wie bei der Wärmeversorgung", kommentierte BEE-Geschäftsführer Milan Nitzschke. Der Einsatz von Holzheizungen, Erdwärmepumpen und Solaranlagen sei für die Verbraucher heute schon wirtschaftlich. Die Anlagen seien zwar in der Investition etwas teurer als herkömmliche Heizungen, rechneten sich aber innerhalb weniger Jahre durch den Verzicht auf teure Brennstoffe.

Damit der Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmebereich schnell vorankommt, fordert die Ökoenergiebranche einen gesetzlichen Rahmen. Nitzschke: "Wir brauchen Investitionssicherheit für Haushalte und Vermieter, die in neue Heizungssysteme investieren wollen. Dann schaffen wir bis 2012 die Verdoppelung des Anteiles Erneuerbarer Energien im Wärmebereich." Insgesamt erwartet der BEE bis zu diesem Zeitpunkt Investitionen in Erneuerbare-Energien-Heizungsanlagen in Höhe von 30 Milliarden Euro.