Sinkende Kosten, steigende Anteile

BEE: Förderkosten für Öko-Strom sinken

Die Kosten für die Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energien gehen in diesem Jahr erstmals zurück. Nach Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) beträgt die zulässige EEG-Umlage für 2006 0,50 Cent. Im Vorjahr waren es noch 0,54 Cent.

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Berlin (red) - Die diesjährige Umlage entspricht etwa 2,5 Prozent des Strompreises für Durchschnittsverbraucher, so der BEE. Grund für die sinkenden Kosten sei, dass sich die Preise von Strom aus Erneuerbaren Energien und von herkömmlichen Energien wie Kohle und Gas kontinuierlich annäherten. Milan Nitzschke, BEE-Geschäftsführer: "Die Kostenschere zwischen den sauberen Energien auf der einen und Kohle, Gas und Kernenergie auf der anderen Seite schließt sich zusehends."

Schon heute sei beispielsweise Strom aus Wind- und Wasserkraftwerken an vielen Tagen billiger als Strom aus herkömmlichen Kraftwerken. Selbst Strom aus Photovoltaikanlagen war in diesem Sommer erstmals zeitweise günstiger als die Preise für herkömmlichen Strom an der Leipziger Strombörse.

Der Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch wird nach Angaben des BEE im Jahr 2006 voraussichtlich 11 Prozent betragen. Das entspricht mehr als dem gesamten Energieverbrauch von Staaten wie beispielsweise Dänemark oder Irland.

Bis zum Jahr 2012 hat die Branche der Erneuerbaren Energien Investitionen in die Stromerzeugung in Höhe Höhe von 40 Milliarden Euro angekündigt. Damit soll der Beitrag von Sonne, Wasser, Wind, Bioenergie und Erdwärme am Stromverbrauch auf 20 Prozent gesteigert werden.

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