Strom-News
Erneuerbare EnergienDer Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert von der Regierung, bei der Erarbeitung eines neuen Energiekonzeptes für Deutschland die Stromanbieter stärker zu beteiligen. Gemeinsam mit allen betroffenen Interessengruppen soll ein möglichst breites Verständnis für den notwendigen Umbau der Energie-Infrastruktur geschaffen werden.
Berlin (red) - Im Vorfeld ihres Branchentreffens appelliert die deutsche Energiewirtschaft unter Schirmherrschaft ihres Bundesverbandes (BDEW) an die Bundesregierung, ein energiepolitisches Gesamtkonzept mit allen Interessengruppen vorzubereiten. Dabei soll vor allem um mehr Verständnis und Akzeptanz in der Öffentlichkeit geworben werden, denn Maßnahmen für eine zukünftige Energieversorgung, die sowohl möglichst CO2 neutral als auch zuverlässig und bezahlbar ist, würden Geld kosten.
Diese Maßnahmen seien aber dringend notwendig, um einen effizienten Umbau der Energieinfrastruktur in Richtung erneuerbare Energien zu schaffen. Ebenfalls wird ein Gesamtkonzept für künftige Energieversorgung vom BDEW gefordert um auf breiter Basis alle Erzeugungsarten in die Planung einzubeziehen und nicht nur Teilkonzepte zu fördern. So sei zum Beispiel die Diskussion um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke nur eines von vielen Themenfeldern, das auf der Agenda stünde.
Gerade wegend es Ausbaus neuer Energien würden konventionelle Kraftwerke in Zukunft weniger oft unter Volllast am Netz sein. Somit würden auch die Kapitalkosten eine größere Rolle spielen. Darum geht BDEW-Präsident Schmitz auch davon aus, dass diese Entwicklung den Energiemarkt verändern wird. Einen Kapazitätsmarkt hält er für unausweichlich.
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