Fünf Prozent gesunken

BDEW: Höhere Energieeffizienz dämpft Energieverbrauch

Die milde Witterung, das wachsende Energiebewusstsein der Verbraucher und die gute Auslastung der Industrie beeinflussten 2007 den Energieverbrauch: Der Erdgasverbrauch sank um fünf Prozent, der Stromverbrauch blieb nahezu stabil, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ermittel

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Der gesamte Netto-Stromverbrauch in Deutschland blieb bei einem leichten Plus von 0,3 Prozent nahezu stabil. 541 (2006: 540) Milliarden Kilowattstunden Strom flossen an Haushalte, Industrie, Gewerbe, Verkehr und die Bereiche Landwirtschaft und Dienstleistungente. Damit sei der Trend zur Entkoppelung von Stromverbrauch und Konjunktur bestätigt worden, denn das Wirtschaftswachstum in Deutschland betrug 2007 rund 2,5 Prozent.

Der Erdgasverbrauch sank nach Angaben des BDEW 2007 im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 925 Milliarden Kilowattstunden. Verantwortlich für die deutliche Verbrauchsminderung sei die im Vergleich zum Vorjahr sehr milde Witterung am Jahresbeginn 2007. Dies führte zu einem Rückgang der Nachfrage nach Erdgas im ersten Halbjahr 2007 um rund 20 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2007 gab es im Vergleich zum außergewöhnlich warmen zweiten Halbjahr 2006 deutliche Zuwächse um etwa 15 Prozent. Insgesamt blieb der Anteil des Erdgases am Primärenergieverbrauch mit 22,7 (22,6) Prozent in etwa konstant.