Morgen 21.20 Uhr

Bayrisches Fernsehen berichtet über Strompreisschock

Das Magazin GLASKLAR des Bayrischen Rundfunks beschäftigt sich in seiner neuesten Sendung morgen um 21.20 Uhr mit den Folgen der geplanten Strompreiserhöhung und geht der Frage nach, warum die Liberalisierung des Strommarktes gescheitert ist. Es gibt u.a. Tipps, wie Verbraucher den günstigsten Anbieter finden.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die Kunden sind geladen, denn die Strompreise werden erhöht. E.ON und RWE machen den Anfang - weitere werden folgen. Ab 1. Januar 2004 müssen sich die Verbraucher auf höhere Preise einstellen. Schuld soll ausgerechnet die umweltfreundliche Windkraft sein. Nach Auskunft des Energieriesen E.ON entstünden neben der hohen Einspeisungsvergütung erhebliche Zusatzkosten, weil die Stromunternehmen Reservekapazitäten vorhalten müssten.

Nach Ansicht von Experten könnten die Preise für Privatkunden im nächsten Jahr um bis zu 15 Prozent steigen. Gradmesser für die Erhöhung ist die bereits angekündigte Preiserhöhung für die Netznutzung. Als Folge der Liberalisierung des Strommarktes müssen die ehemaligen Monopolfirmen ihre Netze für andere Anbieter zur Verfügung stellen und können dafür Nutzungsentgelte verlangen. Gegen die Preiserhöhung wenden sich Verbraucherschutzorganisationen und der Bundesverband Neuer Energieanbieter.

Das Magazin GLASKLAR beschäftigt sich in seiner neuesten Sendung morgen um 21.20 Uhr mit den Folgen der geplanten Strompreiserhöhung und geht der Frage nach, warum die Liberalisierung des Strommarktes gescheitert ist. Es gibt Tipps, wie Verbraucher den günstigsten Anbieter finden und welche Steine Kunden in den Weg gelegt werden, die wechseln wollen. Außerdem wird untersucht, inwieweit die Stromausfälle dieses Sommers in Europa sich negativ auf die Situation der Verbraucher ausgewirkt haben.