Absage an Atomkraft

Bayern: SPD will im Landtagswahlkampf mit Energieprogramm punkten

Mit einem eigenen Landesenergieprogramm will Bayerns SPD im Landtagswahlkampf punkten. Der Freistaat sei vor 35 Jahren "Spitzenreiter" im Umweltschutz gewesen, mittlerweile aber "weit nach hinten abgerutscht", sagte SPD-Fraktionsvize im Landtag, Susann Biedefeld, bei der Präsentation eines Eckpunktepapiers.

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München (ddp-bay/sm) - Das vollständige Programm soll Ende Juli vorgestellt werden. Zentrale Punkte sind laut Biedefeld der Ausstieg aus der Atomenergie und die Förderung der erneuerbaren Energien.

Energie- und Klimapolitik müsse als "absoluter Jobmotor" gesehen werden. In den kommenden 20 Jahren könnten bis zu 150 000 Arbeitsplätze auf diesem Feld entstehen. Allein deshalb müsse Bayern wieder eine "Spitzenreiterrolle" im Umweltschutz einnehmen, betonte die SPD-Politikerin. Derzeit sei der Freistaat nur führend bei der Bodenversiegelung: Der tägliche Flächenverbrauch entspreche mehr als 40 Fußballfeldern.