Stille Stromfresser

Bayern macht Urlaub: Der Stromzähler auch?

Wer während seines Urlaubs die Stecker zuhause zieht, schont Urlaubskasse und Umwelt. Darauf weist der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW) hin. Werden beispielsweise alle Elektrogeräte mit Stand-By-Schaltung vom Netz genommen, kann ein Vier-Personen-Haushalt in drei Wochen knapp vier Euro sparen.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Fast alle Elektrogeräte haben heute Stand-By-Schaltungen, die Strom verbrauchen, auch wenn die Anlage nicht betrieben wird. Sie gelten als typische stille Stromfresser. Es lohnt sich daher, die Geräte vollständig auszuschalten. Aber beachten: Bei manchen Geräten können dadurch allerdings Programmierungen, zum Beispiel die Uhrzeit, verloren gehen.

Gespart werden kann auch bei Gefriertruhen und Kühlschränken. Um beide möglichst effizient und stromsparend zu nutzen, sollten sie einmal im Jahr abgetaut werden. Ein günstiger Zeitpunkt dafür ist der Urlaub. Auch hier spart der Verbraucher in drei Wochen nochmals etwa fünf Euro.

Zur Umwälzung des Brauchwassers werden in Einfamilienhäusern häufig durchlaufende Zirkulationspumpen installiert. Wer allein die Pumpe während seines dreiwöchigen Urlaubs ausschaltet, spart weitere vier Euro. Noch effektiver kann das Ausschalten der Heizungsumwälzpumpe sein. Drei Wochen Pause im Leerlaufbetrieb reduzieren die Kosten um knapp acht Euro. Es lohnt sich also, in den Keller zu gehen. Denn durch das Abschalten der Pumpe kann nicht nur Strom, sondern auch Heizöl bzw. Erdgas eingespart werden.