Gerüchte

Bayern dementiert Verkauf von E.ON-Aktien

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen hat dementiert, Aktien des Düsseldorfer Energieversorgers E.ON verkauft zu haben. Gerüchte über eine Platzierung von 3,4 Millionen Aktien des Energieversorgers seien falsch, teilte das Ministerium am Dienstag in München mit.

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München (ddp/sm) - Allgemein gelte wie bisher, dass der Freistaat Bayern nicht zwingend an einem Energiekonzern beteiligt sein müsse. Der Verkauf richte sich aber nach dem Börsenkurs und den Rahmenbedingungen, teilte das bayerische Finanzministerium weiter mit und reagierte damit auf ein entsprechendes Marktgerücht. Gerüchte, wonach der Freistaat 3,4 Millionen E.ON-Aktien platziert haben soll, waren zuletzt bereits am 1. Juni aufgekommen.

Der Energiekonzern selbst hat eigenen Angaben zufolge indes 51 Prozent am rumänischen Gasverteiler Distrigaz Nord erworben. Das Transaktionsvolumen betrage insgesamt 303 Millionen Euro. Distrigaz Nord versorgt im nördlichen Teil Rumäniens etwa eine Million Kunden mit jährlich etwa 4,5 Milliarden Kubikmetern Erdgas und betreibt ein knapp 17 000 Kilometer langes Gasleitungsnetz.