Bayer Solar wird in Deutsche Solar umbenannt

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Die SolarWorld AG, Bonn, und die Bayer AG, Leverkusen, haben in der vergangenen Woche den Verkauf der Bayer Solar GmbH, Freiberg, vollzogen. Damit geht Bayer Solar, Europas größter und Deutschlands einziger Produzent von Siliziumwafern, in den Besitz der SolarWorld AG über. Mit Abschluss der Transaktion hält die Bayer AG eine Beteiligung in Höhe von 8,5 Prozent am Grundkapital der SolarWorld AG.


Zeitgleich wird die Bayer Solar GmbH in Deutsche Solar GmbH umbenannt. Der Sitz der Gesellschaft bleibt Freiberg in Sachsen. Zum Jahresende findet die Umwandlung der neuen SolarWorld-Tochter in eine Aktiengesellschaft statt. Die Umwandlung in eine AG unterstützt die Strategie für die weitere Expansion der Deutsche Solar GmbH. Bis 2002 wird die Kapazität der Solarwaferproduktion am Standort Freiberg von derzeit 32 Megawatt (MW) auf 100 MW ausgebaut. Die Geschäftsführung der GmbH und damit der künftige Vorstand der AG ist dreiköpfig. Der Aufsichtsrat wird Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG, zum Vorstandssprecher der Deutsche Solar AG berufen. Zum Technikvorstand wird Peter Woditsch (ehemals Bayer AG) und zum Finanzvorstand Ekhard von Dewitz (ehemals Bankgesellschaft Berlin AG) bestellt.