EnBW Kernkraftwerk Philippsburg

Baugenehmigung für Interimslager ist erteilt

Die EnBW Kraftwerke AG kann auf dem Gelände des Kernkraftwerks Philippsburg ein Interimslager errichten. Während das Landratsamt Karlsruhe dem Antrag zustimmte, steht die Genehmigung vom Bundesamt für Strahlenschutz steht noch aus.

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Das Landratsamt Karlsruhe hat heute die Baugenehmigung für das auf dem Gelände des Kernkraftwerks Philippsburg vorgesehene Interimslager erteilt. Die Genehmigung umfasst die Aufstellung von 24 Umhausungen für Castor-Behälter, in denen abgebrannte Brennelemente aus den Blöcken eins und zwei des Kernkraftwerks Philippsburg vor Ort zwischengelagert werden sollen. Das Interimslager soll so lange betrieben werden, bis die Castoren ins beantragte Zwischenlager am Standort verbracht werden können.


Die EnBW Kraftwerke AG begrüßte ausdrücklich die Entscheidung des Landkreises Karlsruhe. Mit der nun vorliegenden Baugenehmigung sei eine wichtige Voraussetzung für die künftig standortnahe Zwischenlagerung von abgebrannten Brennelementen und damit für einen weiterhin ungestörten Betrieb des Kernkraftwerks Philippsburg geschaffen, hieß es in einer Mitteilung. Wie das Unternehmen weiter bekannt gab, wird die nun noch erforderliche atomrechtliche Genehmigung des Interimslagers durch das Bundesamt für Strahlenschutz alsbald erwartet.