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FlächennutzungEin Solarkraftwerk mit einer Leistung von 3,9 Megawatt ist am Donnerstag in Wittenberge in Betrieb genommen worden. Das ist die bislang größte Solaranlage auf einen Gelände der Deutschen Bahn. Und das ist noch lange nicht das Ende, denn insgesamt können fast drei Millionen Quadratmeter für Ökostrom genutzt werden.
Wittenberge (dapd/red) - Die acht Hektar große Solaranlage ist die bislang leistungsstärkste auf einer Fläche der Deutschen Bahn AG, wie das Unternehmen mitteilte. Der Strom wird den Angaben zufolge in das öffentliche Netz gespeist und deckt den jährlichen Bedarf von rund 900 Haushalten. Laut Bahn werden damit jährlich fast 1.700 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Der Zubau von Solarstrom erreicht immer neue Höhen.
(Foto / Abb.: Daniel Schoenen / Fotolia.com)Die Bahn stattet seit 1997 unter anderem Dächer von Bahnhöfen mit Solaranlagen aus. Zudem untersucht sie seit 2010 ihre Dach- und Freiflächen auf eine Eignung für Solarkraftwerke. Technik-Vorstand Volker Kefer sagte, bis zu drei Millionen Quadratmeter könnten für erneuerbare Energien genutzt werden.
Photovoltaik-Anlagen erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit, weil sie eine umweltfreundliche und vielfältige Lösung der Energieversorgung sind. Auf die Frage, für wen sich die Installation einer solchen Anlage lohnt, liefert der kostenlose Photovoltaik-Rechner von Strom-Magazin.de eine schnelle Antwort. Denn nicht auf jedem Dach lässt sich die gleiche Leistung erzeugen. Wichtige Merkmale für die Errechnung der möglichen Strommenge sind etwa die Dachneigung und –ausrichtung oder auch die nutzbare Fläche des Daches.
Da die Investition in eine Photovoltaik-Anlage finanziell aufwendig ist, muss vorher klar sein, wie rentabel ihre Nutzung ist. Hier liefert der Photovoltaik-Rechner bereits nützliche Informationen, wie zum Beispiel die jährliche Menge an Kilowattstunden Strom, die am jeweiligen Standort zu erwarten wäre. Wichtig ist auch die Information, wie hoch eine staatliche Vergütung für Stromeinspeisungen ins öffentliche Netz ausfallen würde.
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Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung ist im ersten Halbjahr 2012 erstmals über die 25-Prozent-Marke geklettert. Mit insgesamt 67,9 Milliarden Kilowattstunden deckten Wind, Biomasse und Co. in den ersten sechs Monaten gut ein Viertel des deutschen Strombedarfs.
Die Haushalte im Ruhrgebiet könnten einer Untersuchung zufolge komplett mit Solarstrom versorgt werden. Demnach reichten die rund 20 Prozent der Dachflächen, die in der Region für Solarstrom genutzt werden könnten, aus, um knapp 3,5 der gut 5 Millionen Einwohner mit Haushaltsstrom zu beliefern.
Einer aktuellen Analyse zufolge arbeitet jede achte Solaranlage in Deutschland deutlich unterhalb des Optimums, das für einen profitablen Betrieb notwendig wäre. Die betroffenen Anlagen erreichten teilweise weniger als die Hälfte des Stromertrages, den sie einbringen könnten.
Im Streit um die Kürzung der Solarförderung zeichnet sich ein Kompromiss ab. So soll offenbar die bisherige Größenkategorie für Anlagen erhalten bleiben, die man eigentlich abschaffen wollte. Vor allem wegen des möglichen Wegfalls einer Zwischengröße gibt es in der Branche große Befürchtungen.
Die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf einer Freifläche genießt kein gesetzliches Privileg. In einem Gerichtsurteil wurde einem Grundstücksbesitzer nun die Baugenehmigung für eine freistehende Photovoltaikanlage verwehrt, denn die Solarnutzung in Dachanlagen sei dieser vorzuziehen. Der Photovoltaik-Rechner zeigt, wie.Strompreise vergleichen
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