Klimaschutz

Baden-Württembergs Städte erhalten Fördergelder von EU

Die EU unterstützt erstmals über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) Klimaschutzprojekte im Land Baden-Würrtemberg. Für die ersten fünf Projekte würden rund 380.000 Euro bereitgestellt, unter anderem für Holzhackschnitzelanlagen und eine Wärmepumpe.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Sigmaringen (red) - Die Stadt Ehingen, die Stadt Remseck, die Südwärme Gesellschaft für Energielieferung AG Weinstadt und die Gemeinde Wurmlingen erhielten Zuschüsse für Holzhackschnitzelanlagen sowie die Firma Kunzemann Präzisionsdrehteile GmbH Wolpertswende für eine Wärmepumpe. Dadurch werde ein Investitionsvolumen von insgesamt über 3,3 Millionen Euro ausgelöst. Über die Anlagen könne jährlich der Ausstoß von rund 2.150 Tonnen CO2 eingespart werden. "Weitere über das EFRE-Programm geförderte Klimaschutzprojekte werden dieses Jahr noch folgen", kündigte Umweltministerin Tanja Gönner an.

Die Förderrichtlinie "Heizen und Wärmenetze mit regenerativen Energien" des Umweltministeriums Baden-Württemberg ist Teil des Operationellen Programms "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die Finanzierung erfolgt zur Hälfte aus Mitteln des EFRE und aus Landesmitteln. Das Programm richtet sich an Gemeinden, Stadt- und Landkreise, kommunale Verbände und kleine und mittlere Unternehmen. Die Höhe der Förderung orientiert sich an der erzielten CO2-Minderung. Sie beträgt 50 Euro pro vermiedener Tonne CO2 - berechnet über die Lebensdauer der Anlage. Bis Ende Juni, September und Dezember werden weitere Förderprojekte ausgewählt.