50 Euro pro Tonne

Baden-Württemberg setzt Klimaschutz-Förderprogramme fort

Baden-Württemberg setzt seine Klimaschutzprogramme zur Senkung des Kohlendioxidausstoßes fort und fördert sämtliche Maßnahmen auch in diesem Jahr mit knapp neun Millionen Euro. Ziel ist, dass bis 2025 über eine Million Tonnen weniger Kohlendioxid in die Luft gelangt.

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Stuttgart (red) - "Jede Tonne weniger Kohlendioxid ist ein Erfolg. Die Programme Klimaschutz-Plus und Klimaschutz-Plus für Kommunen und Landkreise werden trotz der schwierigen Haushaltslage im selben Umfang wie bisher fortgeführt", kündigte der baden-württembergische Umwelt- und Verkehrsminister Stefan Mappus in Stuttgart an.

Ziel der Förderprogramme sei es, den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid maßgeblich und dauerhaft zu senken. Dabei bleibe es den Antragstellern überlassen, ob sie die Verringerung des Kohlendioxidausstoßes durch Energiespar-Maßnahmen oder durch den Einsatz regenerativer Energien erzielen wollen. Denn es werde nicht eine bestimmte Technologie gefördert, sondern jede Tonne weniger Kohlendioxid. Für beide Förderprogramme stünden auch in diesem Jahr insgesamt neun Millionen Euro zur Verfügung.

"Seit dem Jahr 2001 haben wir mehr als 1200 Förderanträge bewilligt. Durch unsere Förderungsmaßnahmen werden bis 2025 über eine Million Tonnen weniger Kohlendioxid in die Luft gelangen", bilanzierte Mappus die bisherigen Erfolge der beiden Klimaschutz-Programme. Mit einer Förderung von 50 Euro pro Tonne eingespartem Kohlendioxid seien die Klimaschutz-Plus-Programme ein attraktives Konzept, denn kostengünstiger und effektiver ließen sich Klimaschutzmaßnahmen kaum finanzieren.

Eine finanzielle Förderung von Maßnahmen ist ab zehn Tonnen eingespartem Kohlendioxid möglich, wobei vom Land bis zu 25 Prozent der Investitionskosten übernommen werden können. Bei der Umsetzung der Klimaschutzprogramme arbeitet das Umwelt- und Verkehrsministerium mit der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) zusammen.