Wärmegesetz in Planung

Baden-Württemberg: Ministerium wirbt für mehr Energiebewusstsein

Mehr Energieeffizienz senkt die Energiekosten und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz, bekräftigt Ministerialdirektor Bernhard Bauer. Gerade im Bereich Heizen und Warmwasseraufbereitung gebe es ein erhebliches Einsparpotzenzial, welches durch ein neues Wärme-Gesetz genutzt werden soll.

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Karlsruhe (red) - Der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Bernhard Bauer, warb diese Woche bei der Eröffnung der Fachmesse 'Energie@home' in Karlsruhe für mehr Energiebewusstsein. Trotz gestiegener Preise werde vielfach sorglos mit Energie umgegangen. "Dabei könnten durch Einsparung von Energie und mehr Energieeffizienz die Kosten gesenkt und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden." Dazu sei ein noch stärker ausgeprägtes Energie- und Klimabewusstsein nötig.

Rund ein Drittel des landesweiten CO2-Ausstoßes gehe auf das Konto Heizen und Warmwasserbereitung in Wohngebäuden, so Bauer. Doch gerade dort seien "die Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien wie auch der Verbesserung der Energieeffizienz bei Weitem noch nicht ausgeschöpft".

Das Land Baden-Württemberg bereite derzeit ein Erneuerbares-Wärme-Gesetz vor. Zur Wärmeversorgung von Wohngebäuden soll damit künftig die Nutzung erneuerbarer Energien verpflichtend vorgeschrieben werden. "Bereits bei der Planung von Häusern und Wohnungen wie auch ihrer grundlegenden Sanierung können die Weichen für den Klimaschutz gestellt werden", so Bauer abschließend.