Nun auch für Bauherren

Baden-Württemberg fördert Erdwärme-Nutzung

Im Rahmen des neuen Förderbereichs wird die Installation von Erdwärmesonden in Verbindung mit Wärmepumpen für den Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser mit 14 Euro pro Laufendmeter Erdwärmesonde gefördert. Die Obergrenze pro Projekt liegt bei 250 Laufendmetern, was einem Zuschuss von 3500 Euro entspricht.

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Stuttgart (red) - Im Rahmen des Förderprogramms "Klimaschutz-Plus" fördert das baden-württembergische Umwelt- und Verkehrsministerium auch den Bau von Erdwärmesonden zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie. Dies kündigte Umweltminister Stefan Mappus an. Zielgruppen des Förderprogramms seien Hauseigentümer und Bauherren von Ein- und Zweifamilienhäusern.

Zur Verfügung stehen zwei Millionen Euro für die Jahre 2005 und 2006. "Die Nutzung der Erdwärme ist ein wichtiger Baustein, um die von der Landesregierung geplante Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien zu erreichen", betonte Mappus. Geothermie, d. h. die unterhalb der Erdoberfläche gespeicherte Erdwärme, sei eine unerschöpfliche, erneuerbare, umweltschonende und wirtschaftlich nutzbare Energiequelle.

In Baden Württemberg seien zwei Drittel der Fläche für den Einsatz von Erdwärmesonden geeignet, davon wiederum die Hälfte bietet gute Voraussetzungen für den Einsatz der umweltfreundlichen Heiztechnik, führte der Minister aus. Dieses Potenzial sollte im Interesse des Umwelt- und Klimaschutzes genutzt werden. Daher wurde das Förderprogramm "Klimaschutz-Plus", das bisher auf Kommunen, Landkreise, Firmen und kirchliche Einrichtungen beschränkt war, um die Zielgruppe Hauseigentümer und Bauherren erweitert.

Im Rahmen des neuen Förderbereichs wird die Installation von Erdwärmesonden in Verbindung mit Wärmepumpen für den Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser mit 14 Euro pro Laufendmeter Erdwärmesonde gefördert. Die Obergrenze pro Projekt liegt bei 250 Laufendmetern, was einem Zuschuss von 3500 Euro entspricht.

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