Forschung

Baden-Württemberg bildet Forschungsverbund für Kerntechnik

Die baden-württembergische Landesregierung setzt weiter auf die Atomenergie und will hierfür die Kernforschung vorantreiben. Diese sei künftig unverzichtbar, da das Land weiter auf "sichere Kerntechnik" angewiesen sei. An dem Forschungsverbund sind verschiedene Universitäten und Fachhochschulen beteiligt.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Stuttgart (ddp/sm) - Wie Ministerpräsident Günther Oettinger und Landeswissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) mitteilten, werden die Kompetenzen auf diesem Gebiet künftig im "Südwestdeutschen Forschungs- und Lehrverbund Kerntechnik" gebündelt. Beteiligt sind das Forschungszentrum Karlsruhe, die Universitäten Karlsruhe, Stuttgart und Heidelberg sowie die Fachhochschulen Ulm und Furtwangen.

Das Land werde weiter auf die "sichere Kerntechnik" angewiesen sein, um den wachsenden Energiebedarf zu decken, betonten Oettinger und Frankenberg. "Kernforschung auf international höchstem Niveau" sei deshalb "auch in Zukunft unverzichtbar". Den neuen Forschungsverbund werteten die Politiker als "ein klares Bekenntnis zur Kernforschung und zur Kernenergie".