Neugliederung

Baden-Württemberg: Alle KKW in einer Hand

Die baden-württembergischen Kernkraftwerke in Neckarwestheim, Philippsburg und Obrigheim werden ab dem 1. Januar 2007 in einer gemeinsamen Gesellschaft, der EnBW Kernkraft GmbH (EnKK), zusammengeführt. Das Umweltministerium Baden-Württemberg erteilte jetzt die erforderlichen atomrechtlichen Genehmigungen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Haupteigentümer der EnKK ist mit 98,45 Prozent die EnBW Kraftwerke AG. Weitere Anteileigner sind die ZEAG Energie AG, die Deutsche Bahn AG sowie die Kernkraftwerk Obrigheim GmbH. Sitz der EnKK ist Obrigheim.

Von der EnKK werden zukünftig die Kraftwerksblöcke GKN I und GKN II in Neckarwestheim, die Blöcke KKP 1 und KKP 2 in Philippsburg sowie das Kernkraftwerk Obrigheim betrieben. Alle fünf Anlagen haben im Jahr 2005 zusammen über 36 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert und decken damit mehr als die Hälfte des Bedarfs in Baden-Württemberg ab. Das Kernkraftwerk Obrigheim hat gemäß Vereinbarung mit der Bundesregierung am 11. Mai 2005 seinen Leistungsbetrieb eingestellt und befindet sich in der so genannten Nachbetriebsphase. An den drei Standorten arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter.

Vorsitzender der EnKK-Geschäftsführung ist Hans-Josef Zimmer. Er ist zugleich Vorstand der EnBW Kraftwerke AG und als technischer Geschäftsführer für den Standort Philippsburg zuständig. Weitere technische Geschäftsführer sind Michael Wenk für den Standort Neckarwestheim und Konrad Schauer für den Standort Obrigheim. Als vierter Geschäftsführer verantwortet Wolfgang Heni den kaufmännischen Bereich der gesamten EnKK.

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