Verbrauch insgesamt gesunken

Baden-Würrtemberg: Hälfte des Stroms aus Kernenergie

In Baden-Würrtemberg wurden im ersten Quartal 2008 16,9 Milliarden Kilowattstunden und damit 4,8 Prozent weniger Strom als im Vorjahresquartal erzeugt. Energiequelle Nummer eins war dabei Atomenergie, etwa 56 Prozent des Stroms wurden aus Kernkraftwerken, weitere 28 Prozent aus Steinkohle und 5 Prozent aus Erdgas gewonnen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Stuttgart (red) – Beim Einsatz erneuerbarer Energien liegt das Land hinten, Wasserkraftwerke erzeugten sechs Prozent des Stroms, Windkraft und Photovoltaik haben mit einem Anteil von jeweils weniger als 0,1 Prozent im Bereich der allgemeinen Versorgung nur ein geringes Gewicht, teilt das das Statistische Landesamt mit.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2007 ging die Stromerzeugung aus Kernenergie von Januar bis März 2008 um 3 Prozent zurück, die Stromerzeugung aus Steinkohle sank um acht Prozent. Die Erzeugung in den Wasserkraftwerken des Landes ist aufgrund regelmäßiger Schwankungen um 17 Prozent zurückgegangen. Zulegen konnten dagegen die Stromerzeugung aus Photovoltaik (+27 Prozent) und aus Erdgas (+15 Prozent).

Insgesamt ist der Stromverbrauch in dem Bundesland gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,6, Prozent gesunken.