Standpunkt

B.KWK legt Positionspapier zur Regulierung vor

In einem Positionspapier hat der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) seine Auffassung von der künftigen Regulierung des deutsche Energiemarktes zusammengefasst. Fazit: Es bedarf keines völligen Neuanfangs bei den Netznutzungsregeln, aber einer konsequenten und mutigen Weiterentwicklung.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

"Eines der großen Hemmnisse für ein energiewirtschaftlich und zugleich gesamtwirtschaftlich optimales Stromversorgungssystem liegt nach wie vor im mangelhaften Zusammenspiel zwischen vielen Stromnetzbetreibern und den unabhängigen Stromeinspeisern. Deren Verhältnis zueinander ist leider nach wie vor durch (scheinbare) Interessengegensätze gekennzeichnet, die aus dem alten Denken der Monopolzeit herrühren." Mit diesen Worten beschreibt der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) die derzeitige Situation auf dem deutsche Energiemarkt.

Da der im nächsten Jahr bevorstehende Übergang vom verhandelten zum staatlich regulierten Netzzugang mit der großen Chance verbunden sei, diese Gegensätze im Interesse aller direkt Beteiligten wie auch der Verbraucher und der Umwelt zu überwinden, hat der B.KWK ein Positionspapier vorgelegt. Fazit: Es bedarf keines völligen Neuanfangs bei den Netznutzungsregeln, aber einer konsequenten und mutigen Weiterentwicklung.