Dem Regen keine Chance!

Axia Energy handelt Wetterderivate in Stuttgart und Hamburg

Insbesondere Energieversorger sehen mittlerweile die Vorteile vom Handel mit Wetterderivaten. Sie können sich so gegen Witterungsbedingungen absichern, die sich negativ auf ihr Ergebnis auswirken können.

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Die Axia Energy Europe Ltd hat kürzlich in Stuttgart und Hamburg mit Wetterderivaten gehandelt. "Voriges Jahr wurden die Transaktionen in London, Paris oder Oslo aktiv gehandelt, aber in diesem Jahr hat Axia Transaktionen quer durch Deutschland und an verschiedenen Punkten in Frankreich und Skandinavien gehandelt", bilanzierte Dr. Bill Gebhardt, Direktor Weather Trading.

"Wir beobachten zunehmend Interesse seitens Endkunden, vor allem in Großbritannien und den deutschsprachigen Ländern. Temperatur wird am meisten gehandelt, aber das Interesse an Wind und Niederschlag ist ebenfalls vorhanden", so Gebhardt weiter. Das Axia Energy Büro in Düsseldorf konzentriert sich primär auf das Wetterrisiko der Strom- und Gasversorger. "Im Augenblick ist es einfacher mit Stromerzeugern, Gas- und Stromverteilern über Wetterrisikomanagement zu sprechen als mit Firmen außerhalb der Energiebranche. Aus unserer Sicht können Stadtwerke derzeit die Vorteile von Wetterderivaten eher sehen, als beispielsweise Handelsketten oder Landwirtschaftsbetriebe", fasst Allyn Rieke, Business Development Manager, Deutschland, die Erfahrungen zusammen. Nach seiner Einschätzung der zukünftigen Entwicklung gefragt, kommentierte Dr. Gebhardt: "Wir werden eine Zunahme der Transaktionen an verschiedenen Standorten und in anderen Länder sehen. Spanien, die Schweiz und Österreich sehen vielversprechend in Bezug auf Strom und Wetter aus."