Partnerschaft

Avacon und Städtischen Werken Magdeburg übernehmen Stadtwerke Stendal

Eine Bietergemeinschaft aus der Helmstedter Avacon und den Städtischen Werken Magdeburg hat insgesamt 74,9 Prozent an den Stadtwerken Stendal übernommen. Die Anteilsübertragung erfolgt wirtschaftlich rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres. In diesem Zusammenhang verlegt Avacon seinen Standort von Tangermünde nach Stendal.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Der Stendaler Stadtrat hat beschlossen, dass 74,9 Prozent der Stadtwerke Stendal an die Bietergemeinschaft von Avacon und Städtischen Werken Magdeburg verkauft werden. Heute wurde der Notarvertrag unterzeichnet.

Künftig hält die Stadt Stendal 25,1 Prozent, Avacon 37,45 Prozent und die Städtischen Werke Magdeburg ebenfalls 37,45 Prozent. Die Anteilsübertragung erfolgt wirtschaftlich rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres. Die Abspaltung des Abwasserbereiches und die Gründung einer 100prozentigen Tochtergesellschaft der Stadt erfolgt ebenfalls rückwirkend zum 1. Januar 2002. Die Betriebsführung für die Abwassergesellschaft übernehmen die Stadtwerke Stendal. "Wir freuen uns natürlich über den positiven Entscheid des Stadtrates und sind uns ganz sicher, dass die Aufnahme von Partnern für die Stadtwerke Stendal die richtige Entscheidung ist, hier langfristig wirtschaftlich am Markt zu bleiben", sagte Dr. Klaus Deparade, Vorstandsvorsitzender von Avacon bei der Vertragsunterzeichnung. "Wir werden jetzt zügig die Gespräche mit den Vertretern der Stadtwerke Stendal aufnehmen, um termingerecht mit der Betriebsführung am 1. Januar 2003 starten zu können. Dann wissen auch die betreffenden Mitarbeiter, die auf Avacon bzw. SWM übergeleitet werden, was an eventuell neuen Aufgaben auf sie zukommt", ergänzte er.

Wie Deparade noch mitteilte, verlegt Avacon seinen Standort von Tangermünde nach Stendal. Dies sei bei den Verhandlungen bereits zugesichert worden. Nun setzte Avacon bei der Suche nach einem geeignetenneuen Standort stark auf die Unterstützung der Stadt, damit der Umzug für die dann rund 140 Mitarbeiter schnellstmöglich vollzogen werden kann.