Übernahme der Versorgungsanlagen

Avacon erhöht Beteiligung an Stadtwerken Wolmirstedt

Die Beteiligung des Helmstedter Energieversorgers Avacon an den Stadtwerken Wolmirstedt erhöht sich rückwirkend zum 1. Januar 2003 von bisher 40 Prozent auf 49,4 Prozent. Im Gegenzug dafür überträgt Avacon ihre Stromversorgungsanlagen in Wolmirstedt an die Stadtwerke, wobei die Betriebsführung von Avacon wahrgenommen wird.

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Rückwirkend zum 1. Januar 2003 erhöht sich die Beteiligung des Helmstedter Energieversorgers Avacon an den Stadtwerken Wolmirstedt von bisher 40 Prozent auf 49,4 Prozent. Im Gegenzug dafür überträgt Avacon ihre Stromversorgungsanlagen in Wolmirstedt an die Stadtwerke, wobei die Betriebsführung von Avacon wahrgenommen wird. Ferner gibt die Stadt ihre Aktienanteile, die sie an Avacon hält, an die Stadtwerke ab.

"Mit der Übertragung der Stromversorgungsanlagen haben sich die Stadtwerke Wolmirstedt vom ursprünglich Ein-Sparten-Unternehmen hin zu einem modernen Drei-Sparten-Unternehmen entwickelt", sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Harald Luther bei der Vertragsunterzeichnung. Sie könnten ihren Kunden nun die Versorgung mit Fernwärme, Gas und Strom aus einer Hand anbieten. So gehen 55 Ortsnetzstationen und etwa 80 Kilometer Ortsnetzkabel in den Besitz der Stadtwerke über.

Wolmirstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Zander hob hervor, dass die Stadtwerke durch ihr drittes Standbein nun noch besser am Markt positioniert wären. "Mit der Erhöhung der Beteiligung von Avacon an den Stadtwerken hat das Unternehmen einen starken und zuverlässigen Partner zum Vorteil aller noch fester mit im Boot", sagte er. Mit 50,6 Prozent bleibt die Stadt Wolmirstedt weiterhin Mehrheitsgesellschafter der Stadtwerke.

Avacon-Vorstandsmitglied Peter Hecker betonte die langjährigen Verbindungen zur Stadt und zu den Stadtwerken. "Mit dem zusätzlichen Abschluss eines Betriebsführungsvertrages für die Stromsparte ist eine gute Lösung gefunden worden, vorhandenes gut ausgebildetes Personal effektiv einsetzen zu können und gleichzeitig durch Synergien beiden Partnern Kostenvorteile zu verschaffen.", sagte er weiter.