Erfolglos

Avacon-Beteiligung an Versorger in Salzgitter gescheitert

Aus der geplanten Erhöhung der Avacon-Anteile von fünf auf 49 Prozent an der Wasser- und Energieversorgungsgesellschaft mbh Salzgitter (WEVG) wird nichts. Der Helmstedter Energieversorger bedauert, dass die veränderte der Interessenslage der Stadt Salzgitter den Abschluss der Verhandlungen verhindert hat.

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Helmstedt/Salzgitter (red) - Die Verhandlungen zwischen dem Helmstedter Energieversorger Avacon und der Stadt Salzgitter über eine verstärkte Avacon-Beteiligung an der Wasser- und Energieversorgungsgesellschaft mbh Salzgitter (WEVG) wurden kürzlich erfolglos beendet.

In einem Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Helmut Knebel, teilte der Avacon-Vorstand sein Bedauern über diese Entwicklung mit. Man sei bereit gewesen, die bereits fertig ausverhandelten und notariell abgeschlossenen Verträge mit der Stadt unverändert abzuschließen, obwohl sich die Ertragslage der WEVG nicht so positiv entwickelt habe wie erwartet. Avacon hatte der Stadt Salzgitter angeboten, die Beteiligung an der WEVG von derzeit fünf auf 49 Prozent zu erhöhen. Dann aber habe die Stadt Salzgitter Veränderungen im Vertragswerk gewünscht, die für Avacon den vereinbarten Kaufpreis nicht mehr rechtfertigten.

"Die Interessenlage der Stadt hat sich offenkundig zwischenzeitlich verändert", erläutert Burkhard von Kienitz, bei Avacon verantwortlich für Unternehmensentwicklung und Beteiligungsmanagement, die Entwicklungen. "Es ist grundsätzlich völlig in Ordnung, das die Stadt möglichst vorteilhaft abschließen will. Aber für uns hat sich die Lage dadurch so deutlich verändert, dass ein Vertragsabschluss nicht mehr attraktiv scheint."