Altlasten

Automatischer Datenaustausch: Weniger Schwierigkeiten beim Wechsel des Stromanbieters

Stromverbraucher stoßen immer noch auf Schwierigkeiten, wenn sie ihren Stromlieferanten wechseln wollen. Zur Beseitigung der Probleme hat das Wirtschaftsministerium festgelegt, dass die Kommunikation zwischen Energieversorgen ab August 2002 nur noch auf IT-gestütztem Weg erfolgen soll. Wie das erreichbar ist, zeigen Wesertal und AMS.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Damit der Stromanbieterwechsel weiter vereinfacht wird, sollte die Kommunikation zwischen Energieversorgern laut der "Best Practice"-Richtlinie des Wirtschaftsministeriums ab August 2002 nur noch auf IT-gestütztem Weg erfolgen. Die Unternehmensberatung AMS hat dafür ein Standardinstrument zum automatischen Datenaustausch und zur Mengenbilanzierung entwickelt. Die sogenannte "DuM-Box" basiert auf Software von webMethods. Sie kann alle Marktschnittstellen sicher abbilden und ermöglicht eine nahtlose und sichere Integration der verschiedenen Anwendungssysteme eines Elektrizitätswerkes in das Marktgeschehen.

Die DuM-Box wurde jetzt innerhalb von 30 Tagen von AMS beim Energieversorger Wesertal installiert. "Mit der DuM-Box docken wir uns an bestehenden Anwendungssystemen auf allen Plattformen an und verbinden sie mit den Marktpartnern. Wenn notwendig, holt die DuM-Box die Daten bei einem oder mehreren Systemen ab, konvertiert die, bereitet sie auf und bringt sie dann direckt zu den Zielsystemen; auch zu den Anwendungssystemen der Marktpartner. Damit können auch Energieversorger mit Altsystemen die Automatisierung der Prozesse umsetzten", erläutert der Energieversorger die Vorteile des neuen Systems.