Strom-News
BrandgefahrAustralien erlebt derzeit einen Hitzerekord: Zum Jahresanfang ist es im Süden des Landes teilweise über 40 Grad heiß. Die Elektrizitätswerke haben jetzt die erste Zwangsabstellung des Stroms veranlasst. Der Grund: Hochspannungskabel könnten Wald- und Buschbrände verursachen.
London/Keswick (red) - In weiteren Regionen könnte ebenfalls der Strom abgestellt werden, wenn das heiße Wetter anhält, wie die BBC berichtet. Es ist der heißeste Jahresanfang seit 100 Jahren.
"Wir machen uns die Entscheidung, den Strom abzustellen, nicht leicht", sagte ein Sprecher des Electricity Trust of South Australia (ETSA) demnach zu ABC News. Im besagten Fall hätten mehrere Faktoren wie starker Wind und umgestürzte Bäume zu einer Eskalation der Situation beigetragen. Besonders die Bundesstaaten South Australia und Victoria seien gefährdet. Dort wurden für mehrere Gebiete Feuerwarnungen ausgesprochen. Angekündigte Gewitter verschärfen die Gefahr noch, da auch durch Blitzeinschlag Feuer entstehen kann.
Auch durch Buschbrände kann es zu Ausfällen der Elektrizität kommen, weshalb der ETSA Bewohnern rät, einen Generator bereitzuhalten, um die Wasserversorgung und die Feuerbekämpfung zu gewährleisten. Zudem seien ein batteriebetriebenes Radio und ein Handy mit batteriebetriebenem Aufladegerät hilfreich. Der ESTA hat zudem ein SMS-Benachrichtigungssystem eingerichtet, das informiert, wenn am jeweiligen Wohnort ein Stromausfall zu befürchten ist.
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Der erneute S-Bahn-Stillstand hat nach einer Berechnung der Technischen Universität Berlin einen volkswirtschaftlichen Schaden von 35 Millionen Euro verursacht. "Der Störfall führt die eminent hohe Bedeutung einer zuverlässigen Stromversorgung vor Augen", teilte die Hochschule am Mittwoch mit.
Durch den Sturm "Joachim" ist am Freitag in hunderttausenden Haushalten in Frankreich der Strom ausgefallen. Fast 400.000 Wohnungen seien betroffen gewesen, sagte Innenminister Claude Guéant im Radiosender France Info. Dutzende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
In Berlin war am Donnerstag das komplette S-Bahn-System von einem Stromausfall betroffen. Dieser ereignete sich im Elektronischen Stellwerk in Halensee. Tausende Fahrgäste wurden in den Wagen eingeschlossen, mussten teilweise aus Tunneln herausgeholt werden. Weichen wurden per Hand umgestellt.
Schwere Unwetter haben im Südwesten der USA für massive Stromausfälle und Verkehrschaos gesorgt. Im Süden des Bundesstaates Kalifornien waren mehr als 300.000 Menschen wegen starker Winde von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Prognose für die nächsten Tage gibt wenig Anlass zu Hoffnung.
Unternehmen in Europa und den USA drohen einer Studie zufolge Millionenverluste durch Stromausfälle. Vor allem aufgrund veralteter Versorgungsnetze müssten sich die Betriebe vermehrt auf Stromausfälle einstellen, teilte der Versicherer Allianz am Mittwoch in München mit. Das dürfte insbesondere für die USA gelten.Strompreise vergleichen
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