Bundesamt für Strahlenschutz

Ausstellung zu Atommüll erklärt Endlagerung

Das Bundesamt für Strahlenschutz zeigt ab heute in Stuttgart eine Ausstellung zur Endlagerung von Atommüll. In der Containerausstellung werden die deutschen Endlagerprojekte Gorleben, Asse, Morsleben und Schacht Konrad vorgestellt.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Stuttgart (ddp-bwb/red) - Dabei können die Besucher auch virtuell das Erkundungsbergwerks Gorleben erkunden und sich in einer "Zukunftsmaschine" anschauen, was bei der Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle im Laufe von Millionen Jahren geschehen kann.

Die Wanderausstellung, zu deren Eröffnung auch der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, König, erscheint, ist bis 3. September zu sehen. Das Bundesamt hat die gesetzliche Aufgabe, Endlager für alle radioaktiven Abfälle bereitzustellen. Bis heute ist die Frage der Endlagerung nicht gelöst. Aktuell wird erneut über mögliche Standorte in Deutschland diskutiert. Bundesumweltminister hatte jüngst das Projekt Gorleben für «tot» erklärt.