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05.02.2010, 09:58 Uhr

Strom-News

Niedrige Temperaturen

Ausreichend heizen: Bei Frost nicht übertrieben Heizkosten sparen

Bei niedrigen Temperaturen ist es besonders wichtig, das Haus ausreichend zu heizen. "Energiesparen ist zwar sinnvoll und richtig, darf aber nicht zu Schäden am Haus führen", so Rüdiger Mattis vom Verband Privater Bauherren (VPB). "Wir raten dringend dazu, die Wohnräume auf mindestens 17 Grad zu erwärmen."

Berlin (ddp.djn/red) - Grundverkehrt sei es, die Heizung nachts abzustellen. Dann sinkt die Temperatur gefährlich ab. Schlecht isolierte Leitungen können einfrieren, beispielsweise im Keller oder im Dachgeschoss. Das Abstellen der Heizung bringt auch keine Ersparnis, denn es braucht morgens umso mehr Energie, das Haus wieder aufzuheizen.

Im Winter auf Kellerräume achten

Im Winter sollten Hausbesitzer auch auf ihre Kellerräume achten. Häufig steht in der Waschküche ganzjährig das Fenster auf, damit Feuchtigkeit und Dunstschwaden abziehen können. "Wenn die Temperatur unter den Gefrierpunkt sinkt, können Wasserrohre platzen. Wer verreist, der sollte die Heizung auf keinen Fall zu weit herunterdrehen. Sechzehn Grad sollten auch im vorübergehend unbewohnten Heim immer herrschen", erklärt Rüdiger Mattis.

Bei eingefrorenen Leitungen den Fachmann beauftragen

Ist die Wasserleitung oder ein Heizungsrohr doch einmal eingefroren, sollten Hauseigentümer einen Fachmann mit dem Auftauen beauftragen. Er kann Schäden sofort reparieren, sonst kommt es zu Feuchteschäden in Wänden und Böden, die oft Schimmel nach sich ziehen. "Keinesfalls sollten die Hausbesitzer mit Lötlampen oder gar dem Schweißgerät ans Auftauen gehen", warnt Mattis.

Wasserleitungen zu Nebengebäuden

Je länger es friert, umso tiefer dringt der Frost in den Boden vor. "Wasserleitungen zu Nebengebäuden, die sonst nie zufrieren, können in einem Jahr wie diesem durchaus einmal einfrieren, warnt der Bausachverständige. Sie sollten lieber abgestellt und entleert werden. Das gelte selbstverständlich auch für alle Gartenwasserleitungen.

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