Neue Wege

Ausbildungskooperation: RWE-Azubis in Pilsen

RWE-Azubis werden künftig die Möglichkeit haben, für einige Woche eine tschechische Energieschule in Pilsen zu besuchen. Umgekehrt werden tschechische Jugendliche im RWE-Aus- und Weiterbildungszentrum in Trier geschult. Diese Kooperation vereinbarten RWE Net und der Gewerkschaftsbund der Tschechischen Republik.

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Bei der Ausbildung wird das Aus- und Weiterbildungszentrum von RWE Net in Trier künftig neue Wege beschreiten: Mit dem Gewerkschaftsbund der Tschechischen Republik wurde jetzt eine Kooperation in der Ausbildung von Jugendlichen vereinbart.

Für Karl-Heinz Päulgen, Vorsitzender des DGB Trier, ein vernünftiger und richtungsweisender Schritt. Den Kontakt zum Trierer RWE Aus- und Weiterbildungszentrum hatte Päulgen schon vor vier Jahren hergestellt. Damals wollten sich tschechische Gewerkschafter über das duale Ausbildungssystem in der Bundesrepublik informieren. Eine Begegnung, die nicht folgenlos blieb. Bei einem Gegenbesuch in Pilsen, wo eine hochmoderne Energieschule das besondere Interesse von RWE-Ausbildungsleiter Dieter Press fand, reifte der Gedanke einer Ausbildungskooperation.

Als die tschechische Delegation nun erneut in Trier weilte, kam es auch zu Gesprächen mit der Trierer Industrie- und Handelskammer. Auch hier stieß der Gedanke einer Kooperation vor dem Hintergrund einer globalisierten Wirtschaft auf prompte Gegenliebe. So wunderte es denn auch nicht, dass Rainer Philipp, Personalleiter am Standort Trier, den Beginn der Kooperation für 2003 in Aussicht stellte. Angedacht ist, dass gewerbliche RWE-Auszubildende dann für einige Wochen nach Pilsen reisen, und dort an der Energieschule unterrichtet werden. Umgekehrt sollen Jugendliche von dort nach Trier kommen und hier im Aus- und Weiterbildungszentrum der RWE Net geschult werden.