Statistik

August 2003: Mehr Rohöl importiert

Deutschland hat in diesem Jahr bisher mehr Rohöl importiert als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Daher fiel die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum mit 13,5 Milliarden Euro um 643 Millionen Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Das wichtigste von 26 Lieferländern war die Russische Föderation mit 22,3 Millionen Tonnen.

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Im August 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,0 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,9 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im August auf 193,72 Euro. Er lag damit um 2,8 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (199,26 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im August auf 1,7 Milliarden Euro und lag damit um 37 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis August dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent von 69,0 auf 69,9 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 13,5 Milliarden Euro um 643 Millionen Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 193,07 Euro im Schnitt um 3,7 Prozent höher als im Vorjahr (186,20 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 26 Lieferländern waren 2003 bislang Russische Föderation (22,3 Millionen Tonnen), Norwegen (14,5 Millionen Tonnen), Großbritannien (6,9 Millionen Tonnen), Libyen (5,6 Millionen Tonnen) und Kasachstan (4,9 Millionen Tonnen). 30,7 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 18,8 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.