Ortstermin

Atomgemeinden informieren sich über KKW-Rückbau in Lubmin

Die Bürgermeister der deutschen Gemeinden mit Atomanlagen wollen sich in der nächsten Woche über den Rückbau des ehemaligen Kernkraftwerkes (KKW) in Lubmin bei Greifswald, seine regionalen Auswirkungen sowie die Forschungen zur Erzeugung nuklearer Energie informieren.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Lubmin (ddp-nrd/sm) - Der Vorsitzende des Arbeitskreises der Gemeinden mit kerntechnischen Anlagen in Deutschland, Wolfgang Mayer, sagte am Daonnerstag, die Kommunalpolitiker würden sich am Montag und Dienstag vor Ort umschauen und sich mit den Konsequenzen für die Region vertraut machen. Sie wollten sich außerdem über den aktuellen Stand der Kernfusionsforschung durch das Max-Planck-Institut in Greifswald aufklären lassen.

Mayer ist Bürgermeister der bayerischen Gemeinde Gundremmingen, die mit zwei 1300-Megawatt-Kernkraftwerksblöcken der größte Atomstandort Deutschlands ist. Der 1990 gegründete Arbeitskreis, dem laut Mayer etwa 90 Prozent der Atomgemeinden Deutschlands angehören, setzt sich für den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke ein.