Spitzenjahr

Atel-Gruppe auch im Jahr 2004 kräftig gewachsen

Der Schweizer Energiedienstleister die Aare-Tessin AG für Elektrizität (Atel) hat im Geschäftsjahr 2004 mit einem Umsatz von 7,0 Milliarden Franken, einem Betriebsergebnis von 431 Millionen Franken und einem Konzernergebnis von 339 Millionen Franken ein Rekordergebnis erzielt.

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Olten (red) - Verantwortlich dafür waren laut aktuellem Geschäftsbericht das Wachstum im Energiegeschäft (Handel und Vertrieb) sowie positive Finanzerträge. Atel weist für 2004 somit einen Gruppengewinn von 339 Millionen Franken aus, das sind 25 Prozent mehr als im letzten Jahr. Der Verwaltungsrat beantragte, die Dividende von 22 auf 24 Franken (etwa 15 Euro) pro Namenaktie zu erhöhen.

Im Segment Energie erreichte die Atel-Gruppe im Jahr 2004 einen Nettoumsatz von 5,5 Milliarden Franken (plus 44 Prozent). Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs im gleichen Zeitraum um 18 Prozent auf 433 Millionen Franken. Die erstmalige eigene Vermarktung der Energielieferung aus den Kraftwerken von Edipower in Italien lieferte einen wichtigen Anteil für diesen kräftigen Anstieg. Daneben trugen auch das Wachstum im Trading sowie der Umsatzbeitrag aller anderen Regionen zum Resultat bei. Erneut war die Region Süd-Europa mit einem Umsatzanteil im Segment Energie von 36 Prozent die stärkste Region. Ein Viertel des Umsatzes fiel auf das Trading und 24 Prozent erwirtschaftete die Region Mittel-/Ost-Europa. Die Schweiz steuerte zehn Prozent bei und die Region Nord-Europa fünf Prozent.

Auch der Energieabsatz der Atel-Gruppe stieg 2004 kräftig an. Mit 93,3 Terawattstunden im physischen Stromgeschäft lag er um 36 Prozent über dem Vorjahr. Dabei waren die eigenen Kraftwerke ein wichtiger Teil des Geschäftserfolges. Im letzten Jahr nahm Atel in Novara und Vercelli in Norditalien zwei Gas-Kombi-Kraftwerke mit einer Leistung von zusammen 150 Megawatt in Betrieb. Der Um- und Ausbau der Kraftwerke von Edipower in Italien in moderne Gas-Kombi-Anlagen verlief schneller als geplant, somit steht Atel mittlerweile eine Kraftwerkskapazität von knapp 1600 Megawatt zur Verfügung.