Veranstaltungshinweis

ASUE-Fachtagung zum Thema stromerzeugende Heizung

Bei gleichzeitiger Erzeugung von Strom und Wärme wird im vergleich zur getrennten Erzeugung Energie gespart. So genannte Strom erzeugende Heizungen stehen vor der Markteinführung, informiert die ASUE und veranstaltet eine Fachtagung zum Thema, wie Wärme und Strom im Haus selbst erzeugt werden kann.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Kaiserslautern (red) - Die effiziente Nutzung der vorhandenen Energieträger, die Einführung neuer umweltschonender und energiesparender Technologien sowie innovativer Formen der Energieerzeugung und -verteilung werden aufgrund des steigenden Energieverbrauches, knapper werdender Ressourcen und Gründen des Klimaschutzes immer wichtiger. Eine Lösung, um diesen Herausforderungen Rechnung zu tragen, stellt die dezentrale Stromerzeugung im Ein- und Zweifamilienhaus dar.

Schon heute ist die dezentrale Stromerzeugung mit Klein-BHKW, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten, realisierbar. Diese Geräte übernehmen neben der Stromproduktion auch die Heizfunktion und die Erwärmung von Brauchwasser. Dadurch erreichen sie eine höhere Energieausnutzung als bei der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme. Zusätzlich zu den bereits verfügbaren Systemen stehen jetzt auch Geräte kleinerer Leistung - so genannte Strom erzeugende Heizungen - vor der Markteinführung. Entwickelt werden diese Geräte auf Basis verschiedener Prinzipien, zum Beispiel interner bzw. externer Verbrennungsmotoren, oder aber Dampfexpansion.

Zu diesem Thema veranstaltet die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch am 28. September 2007 in Augsburg die Fachtagung "Stromerzeugende Heizung". Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Energieberater, Installateure, Planer, Architekten sowie Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen und informiert über die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen an Strom erzeugende Heizungen, den Entwicklungsstand und die aktuelle Verfügbarkeit dieser Geräte in Deutschland.

Behandelt werden auch Fragestellungen hinsichtlich Auslegung, Genehmigung sowie wärme- und stromseitiger Einbindung in neue wie auch bestehende Verteilsysteme. Des Weiteren werden in zwei Inforunden Erfahrungen mit verfügbaren Systemen und Ergebnisse von Praxistests zweier an der Schwelle zur Marktreife befindlicher Geräte vorgestellt. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 75 Euro.

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