Untersuchung

ASUE: Erdgas-Heizungen in der Ökobilanz führend

BASF und Wingas haben mittels der Ökoeffizienz-Analyse typische Heizsysteme untersucht. Wesentliches Ergebnis dabei: Sieger in Sachen Ökoeffizienz sind die mit Erdgas betriebenen Heizkessel. Erdgas-Brennwertkessel und Erdgas-Niedertemperaturkessel zählen auch bei den Gesamtkosten zu den günstigsten Lösungen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Welche Heizsysteme sind nach Kosten- und Umweltaspekten die besten? Nach der Ökoeffizienz-Analyse, einer vom TÜV geprüften und anerkannten Methode, haben die Ludwigshafener BASF AG und die Kasseler Wingas GmbH jetzt typische Heizsysteme untersucht. Dazu wurde die Ökoeffizienz-Analyse auf übliche Systeme zur Wärmeversorgung eines Einfamilienhauses angewandt: Erdgas-Brennwertkessel (mit/ohne Solarkollektor), Erdgas-Niedertemperaturkessel, Heizölkessel, Strom-Speicherheizung, Wärmepumpe (Strom) sowie Holzpellet- und Scheitholz-Zentralkessel.

Wesentliches Ergebnis dabei: Sieger in Sachen Ökoeffizienz sind die mit Erdgas betriebenen Heizkessel. Denn der Erdgas-Brennwertkessel sowie der Erdgas-Niedertemperaturkessel stellen nicht nur die ökoeffizientesten Möglichkeiten der Wärmeversorgung von Gebäuden dar, sondern beide Systeme zählen auch bei den Gesamtkosten zu den günstigsten Lösungen. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE) hin.

Biomasseheizgeräte besäßen aufgrund der hohen Kosten eine geringere Ökoeffizienz. Die Stromheizung sei unter den gegebenen Umständen nicht ökoeffizient, da sie hohe Kohlendioxid-Emissionen sowie einen hohen Energieverbrauch aufweise. Die elektrische Wärmepumpe sei durch vergleichsweise höhere Kosten weniger ökoeffizient als die Erdgas-Alternativen.