Hohes Niveau

ARE-Umfrage zur Struktur der Unternehmen

Die Arbeitsgemeinschaft regionaler Energieversorgungsunternehmen (ARE) hat jetzt die Zahlen einer Mitgliederumfrage veröffentlicht. Demnach erreichen die Unternehmen über ihre Stromnetze eine Fläche von 54,2 Prozent des Bundesgebietes mit einem Bevölkerungsanteil von 28,5 Prozent.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Die regionalen Energieversorgungsunternehmen in Deutschland haben auch im Jahr 2000 ihre Stellung im liberalisierten Markt auf hohem Niveau behauptet. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Umfrage der Arbeitsgemeinschaft regionaler Energieversorgungs-Unternehmen (ARE) zur Struktur der regionalen Energieversorgung des Jahres 2000.

An der Umfrage, deren Ergebnisse in diesen Tagen abschließend im ARE-Zahlenspiegel veröffentlicht worden sind, haben sich 33 Mitgliedsunternehmen beteiligt. Diese Unternehmen erreichten im Jahr 2000 über ihre Stromnetze unmittelbar eine Fläche von 54,2 Prozent des Bundesgebietes mit einem Bevölkerungsanteil von 28,5 Prozent. Der inländische Stromabsatz der befragten Unternehmen blieb im Berichtsjahr 2000 mit 161 736 Gigawattstunden auf Vorjahresniveau. Verschiebungen gab es jedoch zwischen den einzelnen Kundengruppen: Während der Absatz an Endverbraucher um knapp 1,4 Prozent auf 112 162 Gigawattstunden zurückging, erhöhte sich der Absatz an Weiterverteiler und Stromhändler um 3,1 Prozent auf 49 574 Gigawattstunden. Die wachsende Bedeutung dieses Kundensegments zeigt sich an der Zahl der Weiterverteiler und Stromhändler, die in einer Geschäftsbeziehung zu den Regionalunternehmen standen: Mit 1055 hat sich ihre Zahl in nur einem Jahr mehr als verdoppelt. Das Umsatzvolumen, ging bei nahezu unverändertem Stromabsatz gegenüber dem Vorjahr um 17,1 Prozent (2,1 Milliarden Euro) zurück.

Der Zahlenspiegel findet sich unter www.are-regional.de.