Arbeitsplätze bei Bayernwerk gefährdet?

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Gegen die Fusion der beiden Großkonzerne Veba und Viag laufen jetzt auch die Gewerkschaften Sturm. Sie befürchten den Abbau von 600 bis 900 Stellen bei der Viag-Tochter Bayernwerk. Bayernwerk Chef Otto Majewski hatte zuvor bereits den Abbau von 2000 Stellen in den kommenden zwei Jahren angekündigt.
Gleichzeitig wies die Staatsregierung Spekulationen über eine unfreundliche Übernahme des Münchner Mischkonzerns durch die Veba als "falsch" zurück. Das "Handelblatt" hatte berichtet, dass die Veba dem Freistaat die komplette Übernahme seines Viag-Anteils von 25,1 Prozent ohne Absprache mit den Münchner Konzern vorgeschlagen haben soll.


Das Handelsblatt schrieb weiter, das dadurch aus einer Fusion unter Gleichen eine unfreundliche Übernahme werden könnte. Viag-Sprecherin Hannelore Gantzer bezeichnete die Verhandlungsatmosphäre als sehr freundschaftlich. Alles werde engstens abgestimmt.
Die Veba-Tochter PreussenElektra bestätigte währenddesssen ihr Interesse an dem zum Verkauf stehenden 25-prozentigen Anteil an der Energieversorgung Baden-Württemberg. Auch das Bayernwerk hatte sein Interesse der einer Übernahme bekundet.