Erneuerbare Energien

Antragsfrist für Marktanreizprogramm verlängert

Das Umweltministerium hat den Annahmetermin für Anträge nach dem aktuell geltenden Marktanreizprogramm um drei Monate bis zum 31. Dezember 2003 verlängert. Ab 2004 gelten dann neue Förderrichtlinien. Im Rahmen des MAP fördert der Bund den stärkeren Einsatz erneuerbarer Energien durch Zuschüsse oder Teilschulderlasse.

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Das Bundesumweltministerium will die Förderung des Marktzugangs für erneuerbare Energien im Rahmen des "Marktanreizprogramms" (MAP) verbessern und hat daher den Annahmetermin für Anträge nach dem aktuell geltenden Marktanreizprogramm um drei Monate bis zum 31. Dezember 2003 verlängert. Ab 2004 gelten dann neue Förderrichtlinien, die der gestiegenen Nachfrage nach Fördergeldern Rechnung tragen sollen. Freiberuflich Tätige sowie kleine und mittlere Unternehmen können die Richtlinie aber erst nach der Genehmigung durch die Europäischen Kommission nutzen.

Im Rahmen des MAP fördert der Bund den stärkeren Einsatz erneuerbarer Energien durch Zuschüsse oder Teilschulderlasse, mit denen zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vorzeitig teilweise getilgt werden. Mit Zuschüssen werden bei der Errichtung Solarkollektor- und Photovoltaikanlagen für Schulen sowie Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse gefördert. Biogasanlagen, Wasserkraftanlagen und Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie werden im Rahmen der Richtlinie von der KfW mit Darlehen und von der Bundesregierung mit Teilschulderlassen gefördert.

Umweltminister Jürgen Trittin betont das zentrale Ziel der Förderung nach diesen Richtlinien, "durch Investitionsanreize für private Nutzer den Absatz von Technologien der erneuerbaren Energien im Markt zu stärken und dazu beizutragen, dass deren Kosten gesenkt und deren Wirtschaftlichkeit verbessert wird".

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