"Sand ins Getriebe"

Anti-Atomkraft-Aktivistin tritt Ersatzhaft an

Eine Frankfurter Anti-Atom-Aktivistin hat am Freitag ihre 74-tägige Ersatzhaft in der Justizanstalt Preungesheim angetreten. Sie wolle dem Staat ihre Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 10 Euro nicht zahlen und ihm so "Sand ins Getriebe streuen", sagte die 29-Jährige am Freitag.

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Frankfurt/Main (dapd/red) - Eine Zahlung würde außerdem verschleiern, dass sie für gesellschaftliches Engagement verurteilt worden sei.

An die Schienen gekettet

Die Anti Atom Aktivistin verabschiedete sich vor ihrem Haftantritt am Nachmittag von Freunden und Mitstreitern. Zusammen mit zwei anderen Personen hatte sie im Herbst 2008 einen Castor-Transport für mehr als zwölf Stunden aufgehalten, indem sie sich an die Schienen kettete.